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Wie eine zufällige Erfindung die Teewelt veränderte

Vom Tee-Ei zum Teebeutel

 

 Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war das Teetrinken noch recht aufwendig. Lose Teeblätter wurden in einer Kanne mit heißem Wasser übergossen und nach dem Ende der Ziehzeit wurde der fertige Tee in eine andere Kanne umgefüllt. Zum ersten Mal vereinfacht wurde dies mit der Erfindung des Tee-Eis (u.a. auch Tee-Sieb genannt): Nun konnte die siebartige Erfindung mit den Teeblättern befüllt und im Anschluss aus der Kanne genommen werden. Und alle Tee-Liebenden konnten fortan das Getränk ohne lästige Fasern im Mund genießen!

Noch einfacher wurde es durch die zufällige Erfindung der Teebeutel. Der amerikanische Teehändler Thomas Sullivan wollte seinen Kunden Proben schicken und suchte nach einer leichten und günstigen Alternative zur klassischen  Dose. Daraufhin ließ er den Tee in Seide einnähen. Statt den Inhalt der Beutel jedoch lose in die Kanne zu geben, übergossen Sullivans Kunden die kleinen Säckchen direkt mit heißem Wasser - der Teebeutel wurde geboren!

Eine simple Erfindung? - nicht ganz

Ein schlichtes Stück Papier, Baumwolle oder Seide war aber noch nicht ausreichend. Sowohl Material, als auch die Form sind wichtig, um den Geschmack optimal herauszulösen.  So muss dem Wasser die Möglichkeit gegeben werden, die Teeblätter von allen Seiten zu umfließen. 1929 entwickelte ein Mitarbeiter der Teekanne GmbH in Düsseldorf dafür ein geschmacksneutrales Pergamentpapier und kreierte daraus einen geeigneten Aufgussbeutel. Zwanzig Jahre später ließ das Unternehmen sich diese Erfindung in der Konstruktion der Doppelkammer sogar patentieren. 

Tee für alle Gesellschaftsschichten

Ursprünglich hatten nur gehobene soziale Schichten Zugang zu Tee – es war schlicht und einfach ein Luxusprodukt für die Oberschicht. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts stieg jedoch abermals zunehmend die Nachfrage und es wurde nach einer Lösung gesucht, mehr Tee anbieten zu können. Statt wie bisher nur die allerbesten Teeblätter zu nehmen, fanden auch zweitklassige Teeblätter Verwendung und wurden zerkleinert in Aufgussbeutel gefüllt. So konnten diese Beutel günstiger angeboten werden als die lose Alternative und das ehemalige Luxusprodukt wurde somit allen Schichten zugänglich. 

Mittlerweile gibt es Teebeutel in vielen unterschiedlichen Formen und Designs. Es ist eine wunderbare Erfindung, die den Teekonsum und das Trinkverhalten von vielen Kulturen geprägt hat! Wir bei Chanoyu legen viel Wert auf Qualität, das bedeutet, dass die Herkunft unserer Zutaten akribisch überprüft wird und wir durch die enge Zusammenarbeit mit den lokalen Farmern Euch ein unvergessliches Tee-Erlebnis schenken und garantieren können.-Unser Favorit bleibt der lose Tee, denn so wird das Tee-Brauen zu einer entschleunigenden Zeremonie. 

Was sind Eure Tee-Helferlein? Nutzt ihr ein Ei, Sieb oder brüht ihr vielleicht direkt in der Kanne? Berichtet uns davon in den Kommentaren!

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