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Die Auswirkungen der Wüstenbildung auf den Rooibos

Über 100 ätherische Öle in einer Tasse 

 

Streng genommen handelt es sich bei dem Rooibos nicht um einen Tee, da die Rooibos-Pflanze keine klassische Tee-Pflanze ist, sondern um ein Busch. Demnach werden auch keine Teeblätter geerntet, sondern die Zweige des Rooibos, die bei der Fermentation ihre charakteristische rote Farbe erhalten. Heutzutage wird er als Kräutertee eingestuft und ist durch sein fehlendes Teeingehalt ein sehr bekömmliches Getränk für den Magen. 

Der rote Rooibos kann mit seinen über 100 ätherischen Ölen und seinen weiteren erstklassigen Inhaltsstoffen, wie Kalium, Calcium, Fluor, Eisen, Magnesium und Vitamin C, ähnlich wie Kamillen-Tee, krampflösend und entspannend wirken.

Rooibos in alten Höhlenmalereien der Khoisan

Trotz aller Bemühungen wächst der Rooibos nach wie vor nur in seinem Heimatland Südafrika. Diese Besonderheit macht ihn einzigartig! Durch die lange Rooibos-Tradition in Südafrika, ranken sich viele mythische und sagenhafte Geschichten um diesen kostbaren roten Busch. Jahrtausende alte Höhlenmalereien der Khoisan zeigen die Nutzung des Rooibos in Südwestafrika. Die Südafrikaner trinken ihn häufig in verschiedenen Arten von Getränken, u.a. auch mit Milch und Honig.  Traditionell wurden die roten Pigmente des Rooibos auch als Haarfärbemittel verwendet.

Die Wüstenbildung noch so fern - und doch so nah

Südafrika ist ein international anerkannter Biodiversitäts-Hotspot. Hier ist Rooibos sowohl eine unschätzbare Wildressource als auch eine kommerziell angebaute Kulturpflanze. Prognosen zum Klimawandel deuten in der Region auf ein signifikantes Erwärmungsszenario in Verbindung mit einem Rückgang der winterlichen Niederschläge hin. Die Folge werden die vermehrte Bildung von Wüsten sein, in denen die Rooibos-Büsche nicht wachsen können. Dies wird sich auf die Ernte auswirken, aber es ist schwierig vorherzusagen, wann und in welchem Umfang das geschehen wird. Jedoch ist klar, dass die Desertifikation durch eine Überbeanspruchung von Boden, Vegetation und Wasser vorangetrieben wird. Dabei ist die intensive Nutzung durch den Menschen in trockenen Gegenden schon schwierig genug. Folgen daraus sind: der Rückgang der vorhandenen Vegetation, das Versickern des Wassers und das Erodieren der Böden – kurzum, das Land wird unfruchtbar.



Das wichtigste Rooibos-Produktionsgebiet liegt an den Berghängen und auf den Gipfeln von Hochebenen. Dabei ist die Großregionder Zederberge, ca. 200 km nördlich von Kapstadt, in der Nähe von den Städten Clanwilliam und Citrusdal, die größte und bedeutendste aller Anbaugebiete. Bisher konnten wir in den jüngsten Jahren weniger Winterregen beobachten, dies hatte jedoch –  noch – keine wesentlichen Auswirkungen auf die Ernte.

 

Die Auswirkungen sind leider für die Kleinbauern, die wilden Rooibos in anderen Regionen anbauen, am verheerendsten .  Viele ländliche Gemeinden, mit denen wir bei Chanoyu zusammenarbeiten, sind vom Rooibos-Anbau abhängig. Die Rooibos-Ernte hat demnach einen hohen ökologischen, wirtschaftlichen und kulturellen Wert, nicht nur für die Farmer, sondern auch für das ganze Land. Und wie für andere Länder der Welt werden die Auswirkungen des Klimawandels auch hier dramatische Folgen haben. In diesem Zuge möchten wir bei Chanoyu auf dieses Problem der Desertifikation aufmerksam machen, damit weder die Farmer in Südafrika ihre Lebensgrundlage, noch die Natur eine weitere wertvolle Ressource verliert. Wir bei Chanoyu haben es uns zur Aufgabe gemacht, klimaschonend, fairtrade und ökologisch wertvoll zu arbeiten, um Euch ein erstklassiges Tee-Erlebnis schenken zu können. 

 

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